How to start a WordPress Blog

Der Hollywood-Holländer nervt mich täglich.
Hey Jannis, du schreibst so ein tolles Blog, ich möcht das auch!
Mit dem WordPresstier ist das eigentlich gar nicht so schwer. Zuerstmal zack zur lokalen Zentrale gesurft und gedownloadet. (Alternativ mit deutscher Sprachdatei, funktioniert zwar nicht immer reibungslos mit allen Themes, muss man halt ausprobieren…)
Anschließend schwupps beim Webspaceprovider eigener Wahl installieren. Alternativ kann man auch gleich direkt bei wordpress.com einsteigen. Oder man sucht sich nen Provider mit ner Installation für Dummies, wie meinen. (Habs aber trotzdem manuell gemacht, no risk, no fun).
Damit das Blog auch schön hübsch-hässlich rüberkommt gehts dann auf Seiten mit vorgefertigten Themes wie hier, hier und hier. Da manche nicht mehr brandneu sind und viele Themes nicht über die “Einspunktnull” rauskommen muss man halt immer gucken ob der php und plugins noch schön geschmeidig laufen.
Pimp my Blog im WordPress Plugins Verzeichnis, da gibts nix was es nicht gibt.
Ich benutze folgenden nützlichen Krimskrams.
Mit den Viper´s Video Quicktags sind Bewegtbilder aus den bekannten Videobörsen im eigenen Blog am Start.
Wer twittert kann mit den Twitter Tools WordPress mit Twitter verzwittern.
Die NextGEN Gallery scheint ganz knusper für eigene Fotogalerien zu sein. Obwohl ich eigentlich nicht so auf Flash-Gedöhns stehe installier ich mir das glaub ich.
WordPress Automatic Upgrade bringt uns automatische Upgrades, sehr nützlich (allerdings auch hier: “No risk, no fun”). Die Funktion soll angeblich in WordPress 2.7 integriert sein, wäre sehr cool das. Genauso wie die WP Sticky Notes, die einen etwas flexibler machen, wenn ein Artikel immer “oben” stehen soll.
Mit dem Addthis Social Bookmarking Widget versozialbookmarkt man sich, auch hier gibts wie bei dem andern Krams tausende Alternativen zu…
Da das Internet ja schon irgendwie die Weltbronx ist und es dort nicht gerade wie in der Schwarzwaldklinik zugeht, sollt man sich auch die Hinweise auf Blogsecurity durchlesen (speziell das Whitepaper), damit man nicht eines morgens ohne Blog aufwacht.
Der WP Security Scan soll das automatisch können, aber noch nicht ausprobiert.
Der Google Sitemap Generator werkelt auch bei mir im Maschinenraum zwecks Suchmaschinenanbalzung.
Ganz lustig finde ich den Global Translator, der uns die Weltleserschaft auf die Couch zaubert. S. hat zwar behauptet, dass das russisch nicht wirklich verständlich wäre, aber dass man trotzdem erahnen könnte um was es geht. Als alte Attention-Whore reicht mir das aus und ich werde mit dem Ding erstmal weiter multilangual-dilettantisch das Internet verpesten.
Im WordPress Backenend auch noch feinfein das eigene Blog anpingen lassen, damit wir auch aus der letzten Gosse die Leserschafft herankarren.
Search-Engine-Optimization gibts über den S-E-O Plugin, denke mal sowas ist ganz funky, allerdings bin ich aber noch nicht wirklich dazu gekommen mich damit zu befassen.
Statistiken sind was feines.
Zeig mir, wer mich liest/liebt/doof findet.
Ich benutz die Statistiken über wordpress.com, dafür ist ne Anmeldung nötig, aber doppelt nützlich, weil man durch den API-Key, den man dort bekommt auch für das Akismet Plugin nutzen kann, das fleissig Spam-Kommentare frisst.
Der Statistik Big Brother Google Analytics analysiert den kleinsten Furz im Nutzerverhalten. Ein bisschen Quelltext einfügen (oder Plugin benutzen) und schon bringt uns Herr Google die Info ins Haus.
Auf Feedburner gibts die Groupies zu sehen, die unsere Blogartikel im Abo beziehen. Das Feedsmith Plugin lässt unseren Blog mehr Leser dabei haben, da es auch alle externen Feeds über Feedburner laufen lässt.
Das Feedburner Widget gibt uns nen dufte Button, der uns die Abo-Leserzahl widgetmäßig aufm Blog anzeigt und man somit schön auf dicke Hose Schreibe machen kann.
Ein Eintrag bei technorati ist auch noch interessant, das ist so das große Blogsammelsurium und wird von vielen Seiten als Statistik-/Kategorisierungsgrundlage genommen. (Bsp. Deutsche Blogcharts).
Und am Schluss dann noch der goldene Tipp: Content ist King. Erstmal anfangen zu schreiben, eine gewisse Konstanz reinbringen und dann erst am Design herumwerkeln. Tausende WordPress-Totgeburten können ein Lied davon singen…
Mit den besten Grüßen nach L.A.! Herr M., ich freue mich auf ihr Blog!
Semikolon Klammerzu.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Eintrag entstand teilweise unter dem Einfluss von gefährlichem Halbwissen.


