We are going down!
Na sowas, schon wieder was Neues hier, das ist ja besser als Peter Zwegat und Frauentausch zusammen! It´s Ad-Hoc-Friday-Time! Tusch!
Eine Warnung gibts zuvor, der Artikel hat starke Spoileritis, wer sich als Breaking Bad nicht versauen will, sollte sich beim Lesen die Augen zuhalten.
Gutgut, Captain Awesome frug mich also welchen Absturz ich besser fand. Den Verlorenen oder den schlecht Gebrochenen.
Halt! Ermahnung an mich selbst, nicht zu viel Querdenklyrik sonst gibts wieder Beschwerden, ich würde sinnloses Zeug schreiben, stimmt nämlich gar nicht, man muss einfach nur beim Lesen denken, das ist hier so ein bissel der Anspruch…ich schweife ab. Es geht also um “Lost” und “Breaking Bad”.
Den eindeutig stimmigeren “Whoop-Whoop-Pull-Up!”-Fail gibts bei “Lost” zu sehen. Da plumpst der Oceanic Flight auf die Bacardi-Insel und verstreut die Protagonisten am Strand . Die Entwicklung der Tom-Hanks-Gedächntiskolonie kann man dann schon eher als “gewollt” betrachten. Da gehts hin und her und vor und zurück auf der Insel, mittlerweile sogar in den Zeitebenen. Lost ist wie ne Achterbahn, da gehts mal hoch und runter, aussteigen möchte man aber trotzdem nicht. Und so richtig durchwachsen wars Ende der ersten Staffel und in der zweiten Staffel. Damals bestand der Geschichtenerzähl-Masterplan solange gegen die Wand zu laufen bis man die Tür nebenan bemerkt. Und seitdem wurds auch sichtlich besser.
Ist schwer, das so direkt mit “Breaking Bad” zu vergleichen, da hier der Absturz zwar subtil über Staffel Zwei angekündigt wird, dann aber trotzdem schwach vom Himmel fällt. Klar, der Next-Generation-Q ist da maßgebend tatbeteiligt, da seine Tochter die Pulp-Fiction-Uma zur Vollendung gebracht hat, aber das kam mir dann doch irgendwie zu zackig mit der Boing, die in der Nachbarschaft parkt.
Andererseits war es irgendwie doch ein starkes Seasonfinale, ich war halt von Captain Awesome extrem auf Erwartungshaltung gepolt. Er hatte mir da sinnbildlich fünf pinkfarbene Elefanten angedeutet, die durch die Manege hüpfen. Und dann wars halt doch nur ein Elefant mit Glitzer drauf. Ich denke, wenn das in Staffel Drei stark weitergeführt wird, woran ich eigentlich keine Zweifel habe, kommt Breaking Bad in meine Gutfind-Hall-of-Fame, damit hier kein falscher Eindruck entsteht…
“Breaking Bad”: Große Story, großartige Schauspieler. Auch so insgesamt etwas besser wie “Lost” trotz gewollterem Absturz. Damit schließe ich die Fragestunde und sage bis nächste Woche, wenn ich dem Awesome so ne richtig bescheuerte Frage stelle, damit dem sein Kopf beim überlegen kaputt gehen tut.


