HELLCATS

Alles könnte gut laufen für Marti Perkins (Alyson Michalka). Sie ist fleissig am jurastudieren und macht sich in ihrer Freizeit über die ortsansässige Cheerleader Truppe lustig. Aber, omg, Marti ist ein bisschen knapp bei Kasse (Hard times, it´s the economy etc..) und ihre etwas white trashige Mutter hat ihr auch noch verheimlicht, dass ihr Stipendium gecancelt wurde. Die Rettung kommt in Aussicht eines Cheerleading Stipendiums, dass es sich nun zu ertanzen gilt. Dagegen strebt die handverletzte Cheervillain in Person von Alice (Heather Hemmens), die gleich mal Intrigen spinnt und auch schonmal das Handtuch in der Umkleide mopst. Nach kurzem Gezicke setuped sich Savannah (Ashley Tisdale) als wohl zukünftige Busenfreundin und Zimmernachbarin. Marti hat natürlich auch noch einen Nerdfreund, der total hinter ihr steht und ihr wohl auf kurz oder lang an die Wäsche will. Ebenso wie Lewis (Robbie Jones), der schonmal punktet, dass er das Handtuchmalheur mit Hilfstextilie befriedet. Auf der Coachingebene deuten sich im Pilot auch einige Konflikte an, damit das Ganze wohl auch in höheren Altersegionen etwas zu bieten hat.
Das ganze kommt mit hipper Musik, hippem Schnitt und überhaupt sehr gold-glitzernder Bildgestaltung daher. Alles in Allem ist das nicht wirklich schlecht, aber irgendwie auch nicht wirklich gut, da es in der Summe etwas bemüht wirkt. Wir wollen hip-cool sein, “Drama-Light” inszenieren, aber dabei immer schön gut gelaunt bleiben, was im Endeffekt wohl auch besser so ist, da das Acting noch nicht ganz für die große Bühne reicht. Im Vergleich zu “Glee” zieht die Chose hier eindeutig den Kürzeren. Und selbst da war bei mir nach ein paar Folgen Schluss.
Die Zielgruppe dürfe hier eindeutig weiblich sein, die das High School Musical hinter sich gelassen hat. In den USA läufts dann auch passenderweise hinter “America’s Next Top Model”.
Erster Eindruck: 6/10


